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decobau – auf Erfolg gebaut

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Wenn es um Immobilien geht, bleiben bei uns keine Fragen offen.

Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns immer wieder von Kunden gestellt werden. Wenn Sie etwas ganz anderes interessiert, dann rufen Sie einfach an oder schreiben Sie uns eine Mail. Wir freuen uns darauf, Ihnen Rede und Antwort zu stehen.

Was sind die Kaufnebenkosten?

Zusätzlich zu den eigentlichen Kosten beim Immobilienkauf schlagen auch noch die Kaufnebenkosten zu Buche, die insgesamt rund 10 Prozent des Kaufpreises betragen können. Dieser Betrag muss unbedingt in die Gesamtplanung beim Immobilienkauf einbezogen werden.

Die Kaufnebenkosten setzen sich zusammen aus:

  • Gebühren für Notar und Grundbuchamt. Insgesamt müssen Sie hier mit Kaufnebenkosten von ca. 2 Prozent des Kaufpreises rechnen.
  • Grunderwerbsteuer. Diese ist örtlich verschieden, beträgt aber meist 5 Prozent des Kaufpreises.
  • Maklergebühren. Makler verlangen zwischen 3-6 Prozent des Kaufpreises zzgl. Mehrwertsteuer.
Wann werde ich Eigentümer?

Wegen ihrer „Unbeweglichkeit“ unterliegen Immobilien beim Eigentumserwerb anderen gesetzlichen Bestimmungen als bewegliche Güter. Der Kauf und die Eigentumsübertragung einer Immobilie erfordern drei Vorgänge:

  1. einen notariell beurkundeten Kaufvertrag
  2. die notariell beurkundete Einigung über den Eigentumsübergang, die so genannte Auflassung
  3. die Eintragung des neuen Eigentümers in das Grundbuch.

Der Eigentumsübergang erfolgt erst mit der Eintragung im Grundbuch.

Was ist die MaBV?

Die Makler und Bauträgerverordnung (MaBV) dient dem Schutz des Erwerbers und regelt beim Bauträgervertrag die Frage, in welcher Weise der Bauträger die vom Erwerber entgegengenommenen Gelder absichern muss. So ist dort festegelegt, dass der Bauträger die empfangenen Gelder nur für das jeweilige Projekt verwenden darf. Außerdem muss er private Gelder und Zahlungen von Kunden auseinander halten (getrennte Vermögensverwaltung). Schließlich hat der Bauträger dem Erwerber eine Bürgschaft zu stellen, welche die Leistungserfüllung durch den Bauträger absichert. Auch regelt sie z.B. die bauabschnittsweise Bezahlung und andere Vertragsinhalte.

Was ist die Auflassungsvormerkung?

Mit der Auflassungsvormerkung können Sie sich rückversichern, dass Ihr erworbenes Grundstück auch rechtlich wirklich an Sie übertragen wird. Weil nach der Bezahlung des Kaufpreises die Eintragung ins Grundbuch längere Zeit dauert, ist es möglich, dass in dieser Zeit Ereignisse eintreten, die Ihren Eigentumsübergang gefährden. Das könnte z.B. der Fall., sein, wenn der noch im Grundbuch stehende Veräußerer des Grundstücks in dieser Zeit Konkurs macht oder zwangsvollstreckt wird.

Trotz eines unterschriebenen Kaufvertrages sind Sie erst dann neuer Eigentümer Ihres Grundstücks, wenn die Änderung im Grundbuch eingetragen ist und sie ein so genanntes „dingliches Recht“ an dem Grundstück haben. Um Ihre Interessen zu schützen, lassen Sie den Notar im Grundbuch die Auflassung vormerken, bis die endgültige Umschreibung im Grundbuch erfolgt.

Wie hoch ist die Grunderwerbssteuer?

Die Umsatzsteuer beim Grundstückshandel nennt man Grunderwerbssteuer. Die Höhe der Grunderwerbssteuer ist seit Mitte 2007 Landessache und kann von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich hoch sein. In Baden-Württemberg z. B. beträgt die Grunderwerbssteuer 5 % des Kaufpreises.

Die Entrichtung der Grunderwerbssteuer gehört mit zu den Vorraussetzungen der Eigentumsüberschreibung von Grundstücken, denn erst wenn die Grunderwerbssteuer bezahlt worden ist, stellt das Finanzamt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für das Grundbuchamt aus. Erst dann steht der Eigentumsumschreibung im Grundbuch nichts mehr im Wege.

Unter anderem sind von der Grunderwerbssteuer folgende Erwerbsvorgänge ausgenommen:

  • Kauf eines Grundstückes vom Ehepartner
  • Erwerb eines Grundstückes von direkten Verwandten - Stiefkinder sind eingeschlossen
  • Kauf von Grundstücken mit geringem Wert

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